Camino von der Erftquelle

Wurfdatum: 11-03-2015
Vater: Dolmen Du Val de la Grande Eau
Mutter: Ch. Utopia von der Erftquelle

Hallo liebe Manuela.
Nachdem Camino von der Erftquelle am 9.5.2015 bei uns eingezogen ist, stehen die Uhren auf Null. Alles von vorne. Der Kleine Schatz hat die Fahrt von Noethen bis nach Brühl ohne Probleme oder Gejaule mit Bravour gemeistert. Die Familie ist begeistert...naja, Ustinov glaubt wohl, die kleine Plage ginge bald wieder, das wird sich aber ändern. Warten wir mal ein paar Tage , dann sind die beiden ein Sandwich. Camino läuft schon wunderbar hinter dem großen her und auch bei uns Mädels läuft er schön bei Fuß. Soweit kann er ja noch nicht. Das mit dem Geschäft machen müssen wir üben, aber er ist ein Schatz. Total entspannt hat er sein neues Zuhause erkundet. Nur wenn der große bellt, hat er etwas Angst. Heute sind wir den ersten Tag im Büro. Ich hatte ihm sein Plüschbett hingerichtet, das hat er aber verschmäht. Er liegt selig schlummernd auf dem Boden zu meinen Füßen. Essen und trinken funkioniert auch wunderbar.
Liebe Grüße
Michaela, Ustinov und Camino

Hallo liebe Manuela.
Nun ist der kleine Schatz schon fast 3 Wochen bei uns. Er hat sich in unser Rudel ohne Komplikation eingegliedert. Es hat etwas gedauert, aber nun weiß ich , daß Camino etwas vorsichtig ist...kein Vergleich zu Ustinov.... Ustinov springt durch die geschlossene Tür, Camino betätigt den Türöffner. Artgenossen gegenüber verhält er sich nicht ängstlich sondern überlegt und etwas zurückhaltend....wie herrlich entspannt er dabei ist. Wie sind die ! Attraktion in der Straße . Ustinov vorneweg, dann ich und an meiner Ferse klebt der Kleine. Er meldet sich schon zuverlässig, wenn er sein großes Geschäft verrichten möchte...Pipi klappt noch nicht zu 100%. Die beiden mögen sich und haben schon ihre "Spielzeit" eingerichtet...da geht es schon zur Sache. Ich bin etwas ängstlich wenn ich den beiden zusehe, aber der große zuckt sofort zurück, wenn der Kleine fiept. Dennoch bin ich froh, wenn der Größenunterschied schwindet. Camino hat sich an das Gassi-Fahren gewöhnt und thront in seinem Buggy. Ustinov paßt auf, daß der Möppel nicht verlorengeht....er kontrolliert immer, ob alle Rudelmitglieder da sind. Camino macht alles nach, was der große auch tut. Nur im hohen Gras hat er Mühe mit den kurzen Beinen. Wir freuen uns schon wieder auf die Welpenstunde am Samstag. Da die Gruppe relativ überschaubar ist ( 4 Welpen ) , haben die Racker hier jede Menge Möglichkeiten, wirkliche Freundschaften zu schließen. Die Trainerin hat eine Psyschologische Ausbildung....und arbeitet nach Rütter. Ich denke, da kann man nicht mehr viel falsch machen.... Ich hab dir ein Bild aus unserem Wohnzimmer mitgeschickt. Sie liegen oft gemeinsam in Ustinov´s Korb. Ich überlege , ob ich eine große Matratze besorge...
Liebe Grüße
Michaela, Ustinov und Camino 

Hallo liebe Manuela.
Christina war gestern mit Camino im Media Markt....hat er souverän gemeistert. Auch bei den Mädels-Treffen von unserer Tochter ist er jetzt immer dabei. Da wird er dann geknuddelt bis das Fell fliegt. Im Restaurant ist er super brav , wird allseits bestaunt und gelobt das es eine Freude ist. Die beiden letzten Tage waren ohne Pfütze im Haus....das entspannt sich wohl jetzt. Der erste Weg -mir bleibt keine Zeit guten Morgen zu wünschen - ist direkt vor die Tür , wo er dann ein riesen Bächlein macht. Keine 10 Minunten später folgt das große Geschäft. Er ist beim fressen wie ein Piranha....man muß aufpassen, daß der Finger nicht ab ist, gibt man ein Leckerchen...das hatte ich schon erwähnt. Ich glaube , diesen kleinen Kerl kann man über Futter erziehen...das ging bei Ustinov gar nicht. Der mäkelt heute noch am Futter rum. Da er am Montag 9,9 Kg auf die Waage gebracht hat, denke ich , daß er die Matschkrise gut überstanden hat.

Liebe Manuela, ich muß dir mal öffentlich ein großes Lob aussprechen. Ich weiß ja nicht , was andere Züchter mit ihren Welpen machen, aber wenn alle so handeln würden wie du, mit dem ganzen gedöhns was man als hoffentlich bald Erfquellen-Hundebesitzer so erlebt und mitbringen muß, würde ich sagen, das ist eine wunderbare Vorbereitung der Hunde und des Menschen auf schönes Hundeleben. Ich sage dir jedenfalls vielen Dank für deine Hingabe und die Liebe zu diesen wunderbaren Appenzellern....und natürlich auch zu den Möpsen.
Mein Traum hat sich jedenfalls schon mit Ustinov erfüllt. Mit Camino geht der Weg jetzt weiter. Die beiden bereichern mit ihrer Anwesenheit unser Leben um ein vielfaches...trotz Pfützen und MaschtkackeDemnächst mehr.
LG Michaela

Liebe Manuela.

Fast 6 Wochen tanzt Camino schon durch unser Leben....er tanzt wirklich ! Echt wahr. Ustinov hatte jeden Abend seine 5 Minuten ! Da ist er gerne Marathon um den Esszimmertisch gerannt und konnte sich einfach nicht beruhigen. Camino sieht das total entspannt, er möchte nur kuscheln und schmusen und das gerne mit dem großen Zungenwaschlappen durchs Gesicht.
Die zwei haben ein tägliches Ritual entwickelt aus Spielen und Schlafen . Es ist bis auf die Wahl des Toilettenplatzes wirklich höchst entspannt. Das Autofahren macht ihm nichts aus, im Gegenteil, er sitzt und schaut aus dem Fenster. Ja was soll ich sagen, die beiden agieren miteinander, als wären sie schon immer ganz dicke Kumpels. Den Gesichtsausdruck von Ustinov zu deuten fällt mir nie schwer. Mal denkt er , muß das jetzt sein oder warum weiß der Kurze das nicht...ist doch alles ganz easy. Er schaut mich oft an als wollte er sagen, es war auch schön mit dir allein, aber weil ich dich so lieb hab, mach ich das mit dem Kleinen mit. Ich kann mich nur der Aussage von Frau Klaes anschließen...ich habe den großen nicht genug geschätzt. Was der alles kann, mit Handbewegung , Finger oder Blick....er erkennt immer was ich von ihm möchte. Auch die Stubenreinheit hatte ich wohl nicht genug gewürdigt. Auch Anweisungen verbal...wo ist dein Platz oder bleib um nur ein paar zu nennen....da weiß er immer sich zu benehmen. Camino ist auch wirklich ein kleiner Schisser. Was Ustinov beim Tierarzt mit keiner Regung über sich ergehen ließ und läßt ( und er mußte schon sehr viel aushalten ) läßt den Kleinen aus der Fassung springen...er schreit und kratzt. Da müssen wir noch sehr viel Geduld aufbringen.
Der Kurze ist ja ein unbeschriebenes Blatt und ich hatte völlig vergessen, daß Ustinov ja auch so war..... Ich hoffe, daß Camino sich genau wie Ustinov den Napf wegnehmen läßt ,ohne daß ich einen Finger verliere oder man nach dem Regenspaziergang alle Köperstellen ohne Diskussion abtrocknen kann. Er hat schon gelernt, daß er nicht die Küchenschränke hochkrabbeln muß um an sein Futter zu kommen. Er kann aber auch Dinge , die Ustinov nicht kann oder konnte...zum Beispiel am Fuß gehen....der Kleine klebt an meinem Bein, Ustinov war immer vorneweg. Auch heute noch probt er den Aufstand. Er möchte immer zuerst ankommen. Der Napf von Camino ist immer leergeschleckt, Ustinov hat daran kein Interesse...er leckt auch keine Finger ab, der Kleine schon. Usitnov braucht fliesendes Wasser zum trinken ( aus unserem Brunnen ) Camino trinkt brav aus der Schüssel. Unterschiedlicher vom Charakter könnten die beiden nicht sein....der große ein Draufgänger und der kleine ein überlegter Skeptiker....ich verspreche für die Zukunft lustige Geschichten aus der Kurpfalz.

Sonnige Grüße aus Brühl/Baden
Michaela, Ustinov und Camino

Hallo liebe Manuela.

Camino entwickelt sich prächtig. In ca. 2 Wochen ist er schon 6 Monate alt. Die Zeit rast. Ustinov und Camino haben sich zusammengerauft. Als Team unschlagbar , sollte es an der Haustüre klingeln. Auf der Wiese oder im Feld will der Große seine Ruhe beim Schnüffeln haben, zuhause aber sind sie ein wunderbares Gespann. Den Schlafplatz teilen sie noch ,obwohl jeder sein eigenes Reich hat aber es wird eng, Camino wächst wie Unkraut.

Der Kleine entdeckt die Welt fest verankert am Hinterlauf von Ustinov . Der Große zeigt ihm alles und tadelt auch sofort, sollte er etwas falsch machen. Erstaunlich, wie Camino sich in sein Herz getanzt hat. Nach anfänglichem Ignorieren und Knurren, sollte er ihm zu nahe kommen,  sucht Ustinov ihn, wenn er mal nicht da ist im ganzen Haus.

Camino ist ein Engel beim Spazierengehen und in der Hundeschule. Erstaunlicherweise sind alle neidisch auf mich und den kleinen Kerl. Er  "klebt " an meinem Bein und läßt sich auch nicht ablenken, wenn er frei läuft...immer einen Schritt hinter mir. Sitz und Platz kann er , führt es aber nicht immer zuverlässig aus.

Die ausufernden Rennattacken die Ustinov als Welpe vor dem Schalfengehen veranstaltet hat , sind bei Camino kein Thema. Er legt sich hin und schläft. Das morgendliche Ritual der " Waschung " beherrschen beide. Da kann es schon mal passieren, dass Mann oder Frau mit dem großen Waschlappen durchs Gesicht geputzt werden, herrlich....

Den Kinderbuggy haben wir aussortiert, weil zu klein. Nun wird er in den Fahrradanhänger bugsiert und muss darin stillsitzen.

Bei der großen Hitze in den letzten Wochen haben beide keine großen Runden gedreht, nur das absolut notwendige. Man sieht es Ustinov an, er hat zugelegt. Nun müssen wir noch strikter bei Futter sein, was nicht leicht fällt, da Camino ja noch 4 kleinere Mahlzeiten bekommt - das ist absolut notwendig, da ich ihn beim fressen -nein , fressen ist der falsche Ausdruck, er inhaliert das Futter- sonst nicht unter Kontrolle habe. Das hat ihm einen Spitznamen eingebracht - "die Bestie ". Er knurrt und schlingt wie blöd, dass ich ihn jetzt aus der Hand füttere, damit es einigermaßen zivilisiert zugeht.

Ustinov sitzt daneben und versteht die Welt nicht, er ist immer noch  äußerst vorsichtig, was er isst. Schlingen kommt bei ihm nicht in Frage, er benötigit 3 mal soviel Zeit für die etwa gleiche Menge an Quark die Camino abgreift.

Camino ist sehr vorsichtig beim "Leute kennenlernen". Er schaut sich das erst mal an und entscheidet dann , ob er gestreichelt werden will . Kein Vergleich zu Ustinov , der sich immer volle Kante an die Beine der Leute wirft. Bei Kindern spielt es aber keine Rolle, die Kleinen liebt er und schleckt und schmust nach Herzenslust...gut , dass bei uns in der Straße jede Menge "Material" rumläuft.

Beim Spielen mit Ustinov ist er aber ziemlich frech und teilt schon herzhaft aus. Das sich Ustinov das gefallen läßt , hat uns über die Maßen erstaunt. Natürlich übertreibt er es auch und wird dann getadelt...das äußert sich dann in hohen Quitschlauten und der Flucht zwischen meinen Beine. Blut ist jedenfalls noch nicht geflossen.

Wir freuen uns auf den Familientag und hoffen, dass ganz viele Erfquellen -Appenzeller diesen Termin mit ihren Menschen wahrnehmen können.

Herzliche Grüße aus dem sonnigen Brühl
Michaela, Ustinov und Camino


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