Azzurro von der Erftquelle "Bruno" 

Geboren, 08-03-2013
Vater: Lorenzo-Diego v. Appenzell
Mutter: Ch. Utopia Von der Erftquelle

Alles Gute, lieber Bruno. Du bist heute genau ein halbes Jahr alt. Und genau 23 kg pure Lebensfreude! Es wird mal wieder Zeit für einen Zwischenbericht.

Seit gut 4 Monaten lebt Bruno jetzt bei uns und es kommt uns vor, als wäre es nie anders gewesen. In den ersten Wochen hat der kleine Racker unseren Tagesablauf mächtig durcheinandergewirbelt, aber das haben wir mittlerweile prima im Griff. Unter der Woche genießt Bruno tagsüber die Aufmerksamkeit seiner beiden Tagesbetreuer, den Eltern von seinem Frauchen. Da wird es nie langweilig, er wird bespielt, geschmust, Gassi geführt, und gelernt wird natürlich auch. Nach Feierabend bekommt Bruno dann unsere ganze Liebe und Fürsorge. Spielen, lernen, Gassi und natürlich schmusen. Wenn Bruno müde ist, meist morgens nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafengehen, wird ausführlich geschmust was das Zeug hält. Das genießen wir alle 3 in vollen Zügen. Morgens könnte man sich fast den Gang ins Bad sparen, da Bruno unsere Gesichter und Ohren immer ordentlich abschleckt. An den Wochenenden und an unseren Urlaubstagen dreht sich natürlich alles um Bruno, ist ja klar.

Die Milchzähnchen sind mittlerweile alle ausgefallen und ein kräftiges Gebiss ist nachgewachsen. Bruno kriegt fast jedes Spielzeug klein, wir kaufen ihm jetzt nur noch Spielzeug, welches auch Extremknabberern Stand hält. Im Haus lässt er aber alles heil, weder Schuhe noch Möbel mussten bisher daran glauben.

Pipi mach Bruno seit einiger Zeit auf Kommando, natürlich draußen. Stubenrein ist er jetzt schon lange. Allerdings begrüßen wir meist Freunde und Verwandte vor der Tür, da vor Freude ab und zu noch  noch wild durch die Gegend gepinkelt wird. Aber jeder, der schon mal ein nasses Hosenbein oder einen nassen Schuh hatte, weiß ja was ihn erwartet. Übrigens kann Bruno inzwischen schon das Beinchen heben, der ein oder andere Strauch wird jetzt schon markiert. Gassi gehen findet Bruno super, egal bei welchem Wetter. Wenn man “Bruno, Gassi?” ruft, steht er direkt an der Tür und kann es kaum abwarten.

Bruno hat viel gelernt in der Hundeschule und hört schon recht gut, es sei denn, andere Hunde sind in der Nähe. Dann will er spielen, bis die anderen nicht mehr können. Bruno ist ein Konditionswunder. Wenn seine Hundefreunde schon hechelnd im Gras liegen, kommt er immer wieder und fordert zum Spielen auf. Und mutig und unerschrocken ist er , der Bruno. Egal welcher Bodenbelag, Lärm, Blitz, Donner, Tunnel, Aufzug, alles das ist Bruno egal. Bruno ist ein richtiger kleiner Dickkopf, und genau dafür lieben wir ihn auch.

Dass Appenzeller aufmerksame Wächter sind, beweist uns Bruno immer wieder aufs Neue. Jedes Geräusch von draußen wird gemeldet, unsere Nachbarn kommen nicht mehr unbemerkt nach Hause, Bruno gibt uns immer durch eine leises “Wffff” Bescheid. Gelegentlich wird auch mal geknurrt und gebellt was das Zeug hält, wenn er draußen etwas hört. Ihm entgeht praktisch nichts. Und uns jetzt auch nicht mehr Smiley Oh, die Nachbarn kommen heim. Bruno hats gleich gemerkt....

Im Auto haben wir uns sehr schnell von der Box verabschiedet. Bruno liebt seine Freiheit, und die Box entsprach da wohl nicht seinen Vorstellungen. Seitdem sitzt er stolz auf der Rückbank – natürlich angeschnallt – und schaut meistens zwischen den Sitzen nach vorne.

Seinen Schlafplatz wählt Bruno jeden Abend neu, aber immer in unserem Schlafzimmer. Mal neben dem Bett auf der Seite von Herrchen, mal neben dem Bett auf der Seite von Frauchen, mal vor dem Bett. Hauptsache nah dabei. Ins Bett darf Bruno nicht. Das hat er mittlerweile auch verstanden. Da er sonst aber fast alles darf, ist das sicher ok für ihn. Bruno ist ein Langschläfer, am Wochenende fängt der Tag gegen 9 Uhr gemütlich mit einer Schmuserunde an.

Unseren Sommerurlaub haben wir mit Bruno in Italien verbracht, wo er gleich eine Menge Fans hatte. Egal ob im Hotel oder in der Stadt, Bruno hat die Menschen begeistert und jede Menge Pfötchen und Küsschen verteilt. Beim Zwischenhalt in der Schweiz hat er schonmal Bergluft geschnuppert und uns gezeigt, wie man auf 4 Pfoten mit einem Affenzahn jede Steigung nehmen kann. Wir sind natürlich stolz auf unseren hübschen und lieben Kerl, den man wirklich überall mit hinnehmen kann.  

Bruno, Du bist unser allergrößter Schatz!
Tina & Markus



Bilder wurden im Zeitraum Ende Juli bis Anfang September 2013 aufgenommen.
    Bilder von Herbstspaziergang am 3. Oktober 2013.

    Liebe Familie Gerhards, liebe Appenzeller-Freunde,
    Frauchen hat mal ein paar Bilder aus dem letzten Jahr zusammengestellt. Im letzten Sommer waren wir in Österreich in Urlaub, das hat mir viel Spaß gemacht. Besonders toll fand ich den Ausflug auf den Dachstein-Gletscher in den Schnee. Mitten im Sommer. Das war der Hammer! Zu Hause gehe ich weiterhin gerne zum Longieren in die Hundeschule. Da bin ich ganz verrückt nach und kommentiere jeden Schritt mit meinem wunderschönen Gebelle. Aber das darf ich, weil das Bellen bei mir zum Arbeiten dazu gehört. Sagt sogar meine Trainerin. Und die andere Hunde lernen von mir und bellen jetzt auch :-) Einige der Bilder sind übrigens bei Fotoshootings unserer Hundeschule entstanden. Ansonsten mag ich lange Spaziergänge durchs Feld oder durch den Wald, um in Ruhe die Hundezeitung zu lesen oder nach Mäuschen oder Maulwürfen zu graben. Am schönsten finde ich es übrigens, wenn ich den Weg bestimmen darf und wir einfach meiner Nase folgen. Zum Glück kommt bald der Frühling, damit Frauchen nicht mehr so frieren muss, wenn ich mal wieder ne Extra-Ausgabe lese oder mich nicht vom Mäuseloch trennen kann. Aber da ich ja ein totaler Kuschelbär bin, kann ich Frauchen auch wieder warmhalten, wenn wir zu Hause sind
    Es grüßt Euch ganz lieb der Bruno (Azzurro von der Erftquelle)

    Bruno auf den Spuren seiner Vorfahren – unser Sommerurlaub 2018 - Brunos Reisebericht

    Wenn Frauchen die Dachbox aufs Auto packt und ganz viele Sachen in Reisetaschen verstaut, wird’s immer spannend.... da ich weiß dass Frauchen nicht ohne mich in Urlaub fährt (das hält die gar nicht aus ohne mich), habe ich alles ganz in Ruhe beobachtet. Und natürlich auch, ob genug Futter, Leckerlies und mein Kuscheltier eingepackt wurden. Klar. Frauchen denkt an alles, wenns um mich geht. Als dann noch Frauchens beste Freundin (meine Lieblingstante) mit noch mehr Taschen angereist ist, war die Freude groß.

    Mit vollgepacktem Auto ging es am nächsten Morgen los auf die Autobahn in Richtung Schweiz. Auto fahre ich ja gerne, aber ich kann während der Fahrt nicht schlafen. Weiß auch nicht warum. Aber macht ja nix. Guck ich halt aus dem Fenster. Nachdem wir einige Zeit gefahren sind und die Berge immer höher wurden, sind wir mit dem Auto auf einen Zug gefahren. Die Menschen sagen, das heißt Autoverladung und ist wie Achterbahn im dunkeln. Das war lustig. Nach 15 Minuten im Tunnel waren die Berge auf der anderen Seite noch viel höher und es war nicht mehr weit bis zu unserem Ferienhäuschen im Wallis in der Nähe von Visp.

    In den nächsten Tagen haben wir wunderschöne Wanderungen unternommen, ich bin mit großen und kleinen Seilbahnen auf die Berge gefahren und mit dem Zug nach Zermatt. Da ich schon als kleiner Hund überall mit hin durfte und mich vor fast nichts fürchte, bin ich mit Begeisterung bei solchen Ausflügen dabei. Im Zug habe ich eine japanische Reisegruppe belustigt, die wollten alles über mich wissen. Ich glaube in Japan gibt es jetzt ganz viele Bilder von mir. Und in der großen Gondelbahn habe ich auf dem Weg ins Tal eine Schar Kinder bei Laune gehalten, die mich abwechselnd füttern durften. Die Kinder fanden es toll und ich hatte nach der langen Wanderung eh Kohldampf.

    Die Wanderungen mit Frauchen und Tante haben mir total viel Spaß gemacht. Wir sind ganz tolle Touren gelaufen, über Stock und Stein. Ausflugziele waren unter anderem der 5-Seen-Weg mit Blick aufs Matterhorn, die Moosalp, sowie Riederalp und Fiescheralp mit herrlichem Blick auf den Arletschgletscher. Weil ich ja meistens recht gut höre, durfte ich auch fast immer frei laufen. Nur wenn Kühe oder Schafe in der Nähe waren musste ich an die Leine, da gehen mir immer ein bißchen die Nerven durch. Aber ich sag, das sind die Gene. Ich musste meine Pfoten unbedingt in jeden Bergsee stellen, herrlich kalt und klar. Schwimmen ist ja nicht so meins, aber plantschen. Mit den Pfoten ins Wasser patschen dass es schön spritzt, und dann versuchen die Spritzer mit dem Maul aufzufangen. Und bellen. Bellen ist wichtig dabei. Das hallt so schön von den Bergen zurück. Keiner bellt so schön wie ich.

    Nach den Wanderungen war ich dann immer sehr hungrig und müde. Klar, wenn ich so früh aus dem Bett geworfen wurde. Aber meinen Schlaf habe ich dann nachmittags nachgeholt. Nur wenn Frauchen und Tante gegessen haben, habe ich mich nochmal aufgerafft und zum Tisch bequemt. Ich liebe Menschenessen. Und ein Stückchen Käse oder ein kleines Wienerle hat noch keinem geschadet, oder? Abends konnte mich Frauchen gerade noch zu einem Pipi vor unserem Ferienhaus überreden. Fürs Gassi war ich zu faul. Man muss es ja nicht übertreiben, sondern lieber die Kräfte für die nächste Wanderung sparen.

    Auf den Bildern seht ihr mich bei unseren Wanderungen. Ich finde, ich sehe sehr glücklich aus :-)  Es grüßt Euch der Bruno

    Hallo Appenzeller-Freunde! Heute habe ich Frauchen beauftragt mal ein paar schöne Herbstbilder von mir zu schicken. Jetzt wo es (endlich, hab mal so nen dicken Pelz wie ich!) nicht mehr so warm ist, haben wir die Fahrradsaison eingeläutet. Wenn bei anderen die Räder in der Garage verschwinden (Schönwetter-Radfahrer halt...), legen wir dann wieder los und fahren kreuz und quer durchs Feld. Hier kann ich nach Herzenslust schnüffeln, Hundezeitung lesen, Mäuschen suchen und rumspringen während Frauchen mir einfach hinterher fährt. So schnell wie ich will. Und oft auch da entlang, wo ich will. Habe ja schon so meine Vorstellung wo ich hin will. Deswegen lache ich auf den Bildern auch so fröhlich. Und wenns dann zurück in Richtung Ort geht darf ich Frauchen immer ziehen. Laaaaangsam, laaaaangsam ruft sie dann während wir mit Vollgas den Weg entlang brettern. Da kann ich zeigen wieviel Power in mir steckt. Aber das zeige ich auch in der Hundeschule beim Longieren. Ich bin motiviert bis in alle Haarspitzen, sobald wir mit dem Auto in Richtung Hundeschule fahren. Soviel für heute, bis zum nächsten Mal. Es grüßt Euch der Bruno 


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