Amadou von der Erftquelle 

Geboren, 08-03-2013
Vater: Lorenzo-Diego v. Appenzell
Mutter: Ch. Utopia Von der Erftquelle
Und was macht der kleine Amadou…..
Spitzname „Flummi ahoi“, d. h. Spielaufforderung wie ein Flummi mit frechen Belltönen und aus dem Stand ab in die blaue mit Wasser gefüllte Muschel, Wasser treten und als Höhepunkt Kopf bis an die Augen unter Wasser! Respekt und Unbehagen hat er nur beim Anblick unseres Haflingers. Aufgrund unseres sehr interessanten Haushaltes haben wir erst nach einer Woche einen Rhythmus erreicht. Ist aber völlig normal bei 3 Erwachsenen, 2 Hunden, einer Katze, einem Papagei, einem Haflinger, der Putzfrau, des Masseurs usw. Wir starten Ende der Woche mit dem Besuch von zwei verschiedenen Welpengruppen. Soziale Kontakte kommen über die Hundeauslauffläche, Spaziergänge und unserer privaten Hundegruppe, die einmal in der Woche Unterordnung etc. übt. Und zu den goldfarbenen Bächen… das dauert noch etwas, in vier Wochen sieht die Welt ganz anders aus. Und zum Füttern… bei uns verschwinden seit Anfang an bereits tgl. knapp 200 g Trockenfutter in Amadou.

Hallo Frau Gerhards, hallo andere Welpendompteure,
Apollo (Amir Nr. 3) ist nun  seit 11 Tage bei uns und hat sich sehr gut eingelebt. Man könnte fast sagen zu gut, denn er wird langsam recht frech und testet seinen Dickkopf sprich die Grenzen immer öfter aus. Sonst ist er aber zum knuddeln. Die Welpenspielgruppen findet er Klasse, wenn er auch mit anderen Welpen nicht gerade zimperlich umgeht und Respekt vor größeren Hunden auch noch lernen muss (siehe Bild). Am Mittwoch besuchen wir eine andere Welpenspielgruppe, in der ein Bernersennenwelpe in seiner Gewichtsklasse ist – dann hat er hoffentlich richtig Spaß und muss nicht immer eingebremst werden.

Unser Bruno (Azzurro Nr. 6) steht seinem Bruder scheinbar in nichts nach. Die letzten beiden Abende war er dermaßen übermütig, dass er nach Händen, Füßen und allem was sich bewegt hat gebissen und sämtliche Stofftiere verprügelt hat und erst nach 1,5 Stunden wie abgeschossen umgefallen ist. Da ist es manchmal nahezu unmöglich, die Ruhephase nach dem Essen einzuhalten, da er nach dem Abendessen nochmal richtig aufdreht. Wir versuchen sehr konsequent zu sein und seine Spinnereien zu ignorieren (beißen in Hand und Arm ist mittlerweile tabu, es gab allerdings ein paar ordentliche Schrammen, Schuh und Hosenbein versuchen wir durch Ignorieren uninteressant zu machen), da sind viel Geduld und gute Nerven gefordert, wobei jeder von uns mal einen besseren oder schlechteren Tag hatte. Heute Abend war er wieder der liebste Hunde der Welt und schläft jetzt brav unter dem Couchtisch. 3-4x am Tag hält er 1 – 1,5 Stunden Siesta und lädt den Akku wieder auf. Die Zeit haben wir bisher genutzt, ebenfalls eine Mütze Schlaf zu bekommen, allerdings immer ein Ohr auf “Empfang”, sobald die kleine Hundefüßchen wieder über den Boden trappeln... !

In der Welpenspielstunde stört er sich weder am Alter noch an der Größe der anderen Welpen und hat scheinbar sehr viel Spaß dabei. “Sitz” und “Platz” funktioniert schon ganz gut, “Komm” und “Bleib” sind tagesformabhängig.

So jetzt aber zu meinen Fragen:
1.Müssen eure Kleinen auch so oft Pippi? Apollo schafft es tagsüber ohne Probleme 4 mal hintereinander in einer halben Stunde in unsere Wohnung zu machen und wenn wir denken jetzt kann aber nichts mehr drin sein, legt Apollo nochmals nach. Ach ja, ich habe vergessen, dass wir natürlich vorher auch schon draußen Pippi machen waren. Ist es bei euch ähnlich?????

Dafür hält er nachts in der Bench 4 Stunden aus und mit dem großen Geschäft klappt es auch super - das macht er schön regelmäßig hintern Haus im Garten.

Bruno macht auch gefühlt 100x am Tag Pipi. In die Wohnung eigentlich nur, wenn wir mal nicht richtig aufgepasst haben und zu langsam waren oder (so erscheint es uns manchmal) aus Trotz, wenn er etwas verboten bekommt. Vielleicht bilden wir und das mit dem Trotz auch ein und es ist einfach ein “Unfall”. Nachts meldet er sich von Anfang an ganz anständig. Wir haben eine Art Wurfkiste neben dem Bett, in dem sein Körbchen steht. Die ersten Nächte waren wir 3x im Garten (hat ja auch was, kennt man so gar nicht...), und in der letzten Nacht hat er 7 Stunden am Stück geschlafen, die Nacht davor 6 Stunden. Das große Geschäft ging nur 1x ins Wohnzimmer, ansonsten immer draußen. Allerdings kommt da glauben wir mehr hinten raus als vorne reingesteckt wird.... heute schon 6x in unterschiedlicher Menge!

2. Fressen eure Kleinen euch auch die Haare vom Kopf? Wir füttern wie angegeben, so dass Apollo täglich rund 140 gr Trockenfutter + 2. Frühstück + Nachmittagskaffee bekommt. Aber wenn er das Futter sieht, stürzt sich Apollo darauf als ob er am verhungern ist. Wie sieht es bei euch aus? Sollten wir mehr Füttern? Apollo wiegt jetzt ca. 6,7 kg, hat also rund 1 kg. in 11 Tagen zugenommen.

Fressen gehört zu Brunos Lieblingsbeschäftigungen. Am Anfang haben wir noch mit dem Löffel an den Napf geklopft und “Lecker, lecker” gerufen, wie wir uns das von Frau Gerhards abgeschaut haben. Das haben wir mittlerweile eingestellt, sobald der Napf ins Sichtfeld kommt ist Bruno kaum noch zu halten. Ausgelassen haben wir bisher auch noch keine Mahlzeit. Erst hat Bruno ordentlich zugenommen (am Sonntag nach der Abholung 7,2 Kilo) und dann aber das Gewicht genau gehalten (bei ca. 120 gr. Trockenfutter und sämtlichen Zwischenmahlzeiten). Das kleine Energiebündel verbrennt wohl ordentlich Kalorien. Wir füttern seit dieser Woche jetzt täglich 160 gr. Trockenfutter, beide Zwischenmahlzeiten und 3x 125 ml Ziegenmilch. Alles wird vollständig weggespachtelt bis er sich im Napf spiegelt.

Wir würden uns auch über kleine Erfahrungsbericht inkl. Highlights von euch freuen.

Ansonsten sind wir viel unterwegs mit unserem Bruno, üben Auto fahren (geht mittlerweile recht gut in der Box auf der Rückbank), lassen ihn viele neue Leute (Erwachsene und Kinder) kennenlernen und besuchen 2x in der Woche die Welpenspielgruppe.

Wir sind seit Brunos Einzug so viel an der frischen Luft wie schon lange nicht mehr. Bei Wind und Wetter und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Bei allen Menschen, die ihn bisher kennengelernt haben, ist er der absolute Star. Wir gehen 4-5x eine kleine Runde Gassi, damit er seine Umwelt und auch ein paar andere Vierbeiner kennenlernt.  Wir haben beim Tierarzt einfach mal guten Tag gesagt, hundefreundliche Supermärkte (Fressnapf, Superpet) besucht und mehrere kurze Ausflüge in die Fußängerzone der Innenstadt gemacht und unsere Eltern besucht, damit er sein Reviert dort auch kennenlernt.

Sein “Wohnkörbchen” nutzt Bruno eigentlich nur zum spielen (und um seine Stofftiere zu verhauen), er liegt lieber neben der Couch oder unter dem Couchtisch direkt dem Boden. Im Garten kommt Bruno nicht wirklich zur absoluten Ruhe, da Ameisen, Vögel, vorbeilaufende Kinder und Hunde, Stöckchensuche, Löcher graben und Blumen abreißen viiiiel interessanter sind als Schlafen. Eigentlich dachten wir, wir hätten unseren Garten schon vor Brunos Ankunft “hundesicher” gemacht. Tatsächlich bauen wir fast täglich neue “Sicherungen”, damit der Racker nirgendwo runterstürzt. Und trotzdem rennt er dann doch ab uns zu mal ein paar Stufen hoch, was er eigentlich nicht soll.

Neben der Gewöhnung an die Box versuchen wir Bruno auch an sein “Brunomobil”, den Fahrradanhänger und Jogger zu gewöhnen, klappt auch schon ganz gut. Vielen lieben Dank noch einmal an Familie Gerhards, die Bruno toll auf sein Hundeleben vorbereitet haben und uns immer für Fragen zur Verfügung stehen. Und ebenso vielen Dank an Jörg und Sandra für die Eröffnung des Erfahrungsaustauschs. Man hat am Anfang so viele Fragen und es gibt einem mehr Sicherheit, wenn man hört dass bei den anderen Hundebesitzern ähnlich verläuft. 

Viele Grüße und viel Spaß noch mit den Kleinen.
Sandra & Jörg Püls
Viele Grüße an Alle !
Tina & Markus Brod mit Bruno

Hallo liebe Welpenbesitzer, hallo liebe Geschwister, hallo liebe Züchterin,

Hurra, morgen werde ich schon 12 Wochen alt und bin nun schon fast 4 Wochen bei meinem neuen Frauchen Tina und Herrchen Markus.  Die beiden meinen allerdings immer, dass es Ihnen schon viel viel länger vorkommt. Sie meinen das könnte daran liegen, dass die Tage seit ca. 4 Wochen -egal ob Wochenende oder wochentags- alle schon viel früher beginnen, viel intensiver sind und mit ganz viel Frischluft draußen stattfinden.

Hm, komisch, ich kann mir das nicht erklären, denn ich schlafe doch eigentlich total viel. Tagsüber habe ich immer mal wieder meine 1-2 Stündchen in denen ich mein kleines Nickerchen mache, um mich von den vielen neuen Eindrücken zu erholen, abends schlafe ich meistens ab ca. 21:00/21:30 im Wohnzimmer in meinem Tagsüber-Körbchen oder neben der Couch, auf jeden Fall immer in der Nähe von Frauchen und Herrchen und zwischen 23:00 und 24:00, wenn mich die beiden zum letzten Pipimachen des Tages genötigt haben, gehe ich dann in mein Schlafkörbchen im Schlafzimmer direkt neben Tina und Markus. Da gefällt es mir so gut, dass ich da inzwischen ohne jegliches Aufmucken meistens sofort einschlafe und wie eigentlich von Anfang an nur 1mal pro Nacht, meisten so nach 5-6 Stunden, die beiden aus dem Schlaf hochschrecken lasse, weil ich halt einfach mal Pipi muss. Da ich Pipimmachen nachts aber immer toll anzeige, tragen mich die beiden Bewacher (die sehen dann immer etwas komisch schaftrunken aus) dann gleich eine Etage tiefer und in den Garten. Weil das Wetter ja so doof ist, mache ich dann immer ganz schnell innerhalb einer Minute Pipi und dann trägt mich Herrchen wieder ins Bett. Allerdings bin ich dann morgens meistens so zwischen 5:00 und 6:00 schon so wach, dass ich nicht immer nochmal so richtig toll für eine Stunde einschlafen kann. Eigentlich wollen Frauchen und Herrchen dann konsequent sein und mich einfach jaulen lassen –ich soll das ja lernen, hehe- aber so konsequent sind die dann doch nicht (sonst aber schon!) und gehen mit mir zusammen ins Wohnzimmer runter. Weil die so lieb zu mir sind, bin ich dann auch meistens lieb zu denen und wir ruhen dann alle gemeinsam noch, bis der Tag so richtig startet.

Ich habe inzwischen aber schon noch einiges mehr gelernt. U.a. in der tollen Schule, in der ich die anderen kleinen Hunde immer verdresche, ähm, ich meine bespiele. Das ist toll, vor allem die 2-3 Phasen, in der ich einfach mit den anderen kleinen Rackern -ich finde, keiner ist so toll und hübsch wie ich- frei spielen kann. Wenn ich Tina und Markus dann sehe, glaube ich, dass die beiden immer Angst haben, um mich und die anderen Hunde, die ich gerade bespiele. Aber Silke, das ist meine tolle Trainerin, die mich auch otal super findet, passt ja auf, dass die anderen und ich es nicht übertreiben. Super viel Spaß macht es mir, wenn ich durch Tunnel oder über unterschiedliche Bodenbeläge laufen darf – das habe ich voll drauf und Angst habe ich eh keine. Etwas anstrengender und nerviger sind die Phasen, in denen ich Sitz, Platz, Nein, Komm und an der Leine Laufen lernen soll. Aber, auch das kann ich inzwischen schon ganz gut. Vor allem dann, wenn mich die anderen Wuffis nicht ablenken und ich nicht den total Bocklosen spiele....und weil Frauchen und Herrchen auch täglich mit mir üben. Ich bin immer mittwochs und samstags in der Schule. Tina und Markus freuen sich dann immer ganz doll, denn irgendwie macht mich die Schule bei aller Freude total kaputt. Ich schaffe es gerade noch mein Essen zu mir zu nehmen und dann falle ich sofort um und schlafe.

Was kann ich sonst noch? Ich glaube Tina und Markus sind ganz happy über mein Kacki- und Pipiverhalten. Auf jeden Fall freuen sich beide "immer wie ein Schnitzel”, wenn ich Pipi oder Kacki mache. Fein fein fein, schallt es dann immer durch den Garten oder durch das Neubaugebiet. Pipi kann ich täglich dutzende Male, Kacki je nach Tagesform aber auch bestimmt 4-7mal. Von Anfang an mache ich Kacki immer draußen (OK, 2 Ausnahmen gab es) im Garten (meistens im gleichen Teil des Gartens) oder halt beim Gassigehen – letzteres mache ich inzwischen ganz gerne (es sei denn es regnet), da kann mal viel schnuppern und trifft manchmal andere Hunde; ich zerre inzwischen auch nicht mehr “wie ein Ochs” an der Leine. Pipimachen darf ich eigentlich auch nur draußen. Das weiß ich ganz genau und das klappt eigentlich auch schon seit 2-3 Wochen richtig gut. Nur ganz selten bestruller ich mein Deckchen, das Frauchen und Herrchen immer für mich auf den Boden neben die Couch legen, und mit dem ich zuvor noch gespielt habe und das ich eigentlich total mag. Warum weiß ich ehrlich gesagt gar nicht so genau.

Ach ja, ich bin immer noch ein wenig der Draufgängertyp, eine coole Socke halt. Aber, Tina und Markus finden, dass das schon viel besser geworden ist. Manchmal, selten eigentlich, habe ich noch kleinere Aussetzer und renne wie ein Karnickel durch den Garten und treibe recht lautstark imaginäre Rinderherden zusammen. Frauchen und Herrchen wissen aber schon viel besser damit umzugehen und schaffen es inzwischen schon sehr gut mich wieder zu beruhigen, denn mit vollem Magen soll ich ja auch gerade abends nicht mehr so doll toben.

Richtig genial finde ich nach wie vor Essen. Durch inzwischen 3x 70g Trockenfutter mit Karottensaft und aufgeweichten Karottenbröckchen (damit wird anscheinend meine Kacki-Konsistenz gesteuert), sowie ordentlichen Zwischenmahlzeiten entsprechend Speiseplan meiner Züchterin habe ich es inzwischen auf gut 10 kg geschafft und sehe manchmal schon aus wie ein richtiger Hunde (sagen Frauchen und Herrchen), ohne dabei meine gute Figur zu verlieren. Ach ja, ohne meine Ziegenmilch könnte und wollte ich gar nicht mehr leben!

Die ersten 3 Wochen waren Frauchen und/oder Herrchen den ganzen Tag bei mir. Ich glaube, die hatten Urlaub (was ist das?) oder so. In der Zeit haben wir immer viele Ausflüge gemacht und andere Zweibeiner getroffen oder zu Besuch gehabt. Anscheinend soll ich die auch alle kennenlernen, damit ich nett zu denen bin (da hilft meistens mein toller “Dackelblick”). Seit dieser Woche passen tagsüber Moni und Gerhard auf mich auf – die zwei gehören irgendwie zur Tina – da die anderen zwei jetzt wohl wieder keinen Urlaub mehr haben. Ich glaube, den beiden tut es morgens immer leid, wenn sie mich abliefern müssen. Das muss es aber gar nicht, denn bei meinen Wochentags-Tagsüber-Aufpassern fühle ich mich auch ganz wohl und benehme mich meistens auch ganz anständig. Und, die Freude am Abend, wenn Frauchen und Herrchen endlich wieder da sind, ist dann immer umso größer. Ich mache mir dann total oft Pipi in (nicht vorhandene) Hose vor Freude. Ist ja eigentlich etwas peinlich für´n echten Mann, egal! Pipi vor Freude zur Begrüßung von anderen 2- oder 4-Beinern mache ich eh gern.

Naja, wie auch immer. Ich bin ein toller Kerl, mein Frauchen und Herrchen auch, wir mögen uns einfach.

Ich muss dann mal wieder weg... gleich machen wir einen Ausflug.

Liebe Grüße an meine Geschwister und deren Frauchen und Herrchen, sowie an meine Züchterin.

Viele Grüße an Alle !
Tina & Markus Brod mit Bruno

 

Amadou, Nightingale und Quintus von der Erftquelle


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